Safran Anbau

Safran Anbau und Aufbereitung

Dieses kostbare Würzkraut wächst vor allem in Ländern, in denen es genug Licht und Wärme gibt. So gedeiht Safran am besten in Gebieten mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von nicht weniger als 12°C. Während der Blütezeit sollte die Temperatur nicht unter 15°C liegen. In der Winterzeit würden die Knollen kaputt gehen, wenn die Temperatur unter -18°C fallen würde. Die Krokuspflanze bevorzugt leichten, wasserdurchlässigen Karbonatboden, der sowohl reich an Nährstoffen ist, als auch das Risiko der Überfeuchtung des Grundes minimiert, wodurch Fäulnis an den Zwiebeln entstehen könnte. Ferner sollte Safran windgeschützt angebaut werden.

Die Pflanze vermehrt sich durch Teilung von Knollen. Auf einem Platz wächst die Pflanze vier Jahre, danach wird sie neu einpflanzt. Dafür wird der Boden im Frühling geeggt. Beim Ackern wird der Boden mit organischen Nährstoffen und Mineralien angereichert. Die Knollen werden in einer Tiefe von 5-8 cm in die Erde eingesetzt. Der Abstand zwischen den Reihen beträgt dabei ca. 45 cm und der zwischen den Knollen 5-10 cm.

Die Aufbereitung erfolgt während der Blütezeit bei gutem sonnigen Wetter. Die Fäden werden meist in den ersten Morgenstunden eingesammelt, um eine zu starke Sonneneinstrahlung während der Ernte zu umgehen. Die orange-roten Stempelfäden werden von Hand am ersten Blütetag der Pflanze gezupft. Die Qualität der Fäden hängt davon ab, wie sie getrocknet werden. Die Trocknung sollte schnell ablaufen, am besten in einem Trockner bei einer Temperatur von 40-45°C innerhalb von 12 Minuten, bei normaler Temperatur dauert der Trockenprozess ca. 30 Minuten. Die Fäden werden in einer hermetisch abgeschlossenen Dose in einem trockenen Raum aufbewahrt.