Safran Wirkung

Safran: medizinische Anwendung

Den Stempelfäden von Safran werden viele heilende Eigenschaften nachgesagt, da sie vor allem Carotin und 0,34% ätherisches Öl (bestehend aus Pinin, Thiamin – Vitamin B1, Riboflavin – Vitamin B2 und Flavonoid) beinhalten. In der Volksmedizin wird dieses Gewürz als schmerzlinderndes, harntreibendes, schweißtreibendes, antiepileptisches Mittel und als Herzmittel verwendet. Man nimmt Safran zur Magenstärkung, zur Appetitanregung, bei Leberkrankheiten, zum Lindern von starken Hustenanfällen und zur Heilung von Keuchhusten. Auch bei der Herstellung von Augentropfen wird Safran benutzt.

Außerdem gilt Safran als stärkendes Mittel, das alle Körperzellen – vor allem Blutzellen – ernährt. Er reinigt Nieren und Blase, verbessert die Vitalität der Haut, stärkt Herz, Leber, Brust, Atemorgane und Nervensystem. Ferner wird Safran nachgesagt, dass er Lebensfreude weckt und für gute Laune sorgt. Safran mit Honig wird eingenommen zum Zerkleinern von Steinen in den Nieren und in der Blase. Wasserauflagen mit Safran können helfen, starke Kopfschmerzen und Schlafstörungen zu reduzieren. In Kombination mit heißer Milch hat er wohltuende Wirkung auf das Wachstum des dünnen Gewebes des Großhirns, was das Gedächtnis und die Arbeit der Sinnesorgane verbessert.

Es wird davon abgeraten Safran während der Schwangerschaft zu sich zu nehmen, da dies zu Fehlgeburten führen könnte.

Der Einnahme einer erhöhten Menge an Safran werden halluzinogene Wirkungen nachgesagt. Allerdings wurden bereits in der Antike die Menschen davor gewarnt. Eine zu hohe Dosis kann zu Vergiftungserscheinungen und sogar zum Tod führen. Angenommen wird, dass die tödliche Dosis bei einer Höhe von ca. 10-20 g im Pulverzustand liegt.